Integrierte Managementsysteme Wir gehen mit Ihnen auch gerne einen Schritt weiter und bauen in Ihrem Unternehmen ein integriertes Managementsystem, unter Berücksichtigung der VDI Richtlinie 4070 - Blatt 1 (Nachhaltiges Wirtschaften - Anleitung zum Nachhaltigen Wirtschaften, 10/2004), auf. STENUM führt dabei die folgenden Bereiche sinnvoll zusammen:
- Arbeitssicherheit
- Umwelt
- Qualität (ISO 9000/2000)
- Rechtssicherheit (§ 82 b Überprüfung nach der Gewerbeordnung)
- Strategie
- Schulung der MitarbeiterInnen
- Organisation
Tischlerei Ulrich setzt auf Integriertes Management
Betriebsabläufe neu denkenDie Tischlereiwerkstätte Ulrich plant, entwirft und produziert Qualitätsmöbel. Das Unternehmen ist ein Familienbetrieb mit 15 Angestellten: zwei Tischlermeister, acht Spezialfacharbeiter und fünf Tischlerlehrlinge.
Viel Liebe zum Detail und hochwertige Arbeiten aus heimischen Hölzern, edle Furniere, Marmor, Granit, Edelstahl, Messing und Glas sind die Markenzeichen von Ulrich. Die 1.200 m² große Werkstätte in Bad Gleichenberg ist mit modernsten Maschinen und nach neuestem Stand in punkto Umwelt ausgestattet.
Die Tischlerei Ulrich fertigt für jeden Kundenwunsch maßgeschneiderte Ideallösungen für den gesamten Wohnbereich. Produziert werden Küchen genauso wie komplette Wohnungs- und Geschäftsausstattungen, und das alles zu einem optimalen Preis-Leistungsverhältnis. In geringerem Umfang werden auch Reparaturen durchgeführt und Stilmöbel restauriert.
1995 begann der innovative Betrieb seine Zusammenarbeit mit STENUM: Damals hat der Familienbetrieb am steiermarkweiten PREPARE-Projekt teilgenommen. Dabei wurden die Stoffströme für Holz, Tischlerplatten, Lacke und Strom systematisch verfolgt und auf mögliche Ein-sparungspotenziale untersucht. Bereits diese Unternehmensanalyse unter dem Aspekt der Umweltvorsorge brachte beeindruckende Resultate: War etwa die Beheizung der Werkstätte bis zu diesem Projekt stets durch den Einsatz eigener Abfälle gedeckt, musste der Betrieb nach dem Projekt erstmals Hackgut zukaufen. Dies ist ein deutliches Zeichen, in welchem Maße die innerbetrieblichen Abfälle reduziert werden konnten.
25 % weniger Lacke bei gleicher Qualität der Oberflächen entlasten den Betrieb auch finanziell.
Die Übersicht über die eingesetzten Materialien, die gesammelten Sicherheitsdatenblätter und die Betriebsanleitungen der Maschinen waren zusammen mit AUVA- Unterlagen dann die Basis für die Durchführung der Arbeitsplatzevaluierung.
Höchstes Qualitätsbewußtsein ist für den Betrieb immer schon selbstverständlich gewesen: Im Projekt wurde dann damit begonnen, betriebsinterne Abläufe zu durchdenken, Qualitäts-kriterien systematisch zu dokumentieren und Schritt für Schritt Verantwortung an die Mitarbeiter zu delegieren. Parallel dazu wurde ein der Betriebsgröße angepasstes System zur Kalkulation, Kostenrechnung und zum Controlling aufgebaut.
Nach all den Arbeiten, die im Bereich Umweltvorsorge, Qualität und Arbeits-platzevaluierung bereits unternommen wurden, war es nur mehr eine logische Konsequenz, das Erreichte systematisch abzusichern und ein UMS aufzubauen. In diesem wurden ab 1999 alle relevanten Aspekte der Organisation des Betriebes definiert und dokumentiert. Die Umwelterklärung wurde im Mai 2000 validiert. Die Tischlerei Ulrich ist mit der Nummer 259 ins EMAS-Standorteverzeichnis eingetragen.
Heute präsentiert sich das Managementsystem folgendermaßen: Es umfasst die Dokumentation der betrieblichen Abläufe und integriert ohne Doppelgleisigkeiten Umwelt, Arbeitsschutz, Qualität und Controlling: es erfüllt alle Anforderungen der relevanten Qualitäts-, Umwelt- und Arbeitssicherheitsnormen. Und mehr noch: Es hilft dem Betrieb, systematisch seine Leistung zu verbessern, die Zusammenarbeit zu erleichtern und Aufwände zu reduzieren.
"Für unseren Betrieb ergeben sich aus dem UMS-Projekt eine deutlich bessere innerbetriebliche Organisation sowie eine Kosteneinsparung, die wiederum der Umwelt zugute kommt."
(Evelyn Ulrich)Dr. Johannes Fresner
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